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Studie „Optimierung des Strommarktdesigns“ veröffentlicht: Stromerzeugung und Verbraucher müssen flexibler werden

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat Connect Energy Economics Optionen zur Optimierung des Strommarktdesigns im Rahmen der „Leitstudie Strommarkt“ untersucht. Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass das Markt- und Regulierungsdesign weiterentwickelt werden muss, um den Strommarkt zu flexibilisieren und eine sichere und kostengünstige Stromversorgung zu gewährleisten.

Um die wetterbedingten Schwankungen der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie ausgleichen zu können, müssen konventionelle Kraftwerke und Verbraucher flexibler werden. Dies kann die Versorgungssicherheit auch in Zeiten geringer Einspeisung erhöhen und zugleich die Integration erneuerbarer Energien erleichtern. Die Kosten der Stromversorgung sinken, wenn im Wettbewerb die günstigsten Flexibilitätsoptionen genutzt werden. Es ist daher eine zentrale Aufgabe bei der Weiterentwicklung des Strommarktdesigns, wettbewerbsverzerrende Hemmnisse abzubauen.

Zu diesen Ergebnissen kommt Connect Energy Economics in dem Gutachten „Optimierung des Strommarktdesigns“, welches den ersten Teil der „Leitstudie Strommarkt“ für das BMWi darstellt. Das Gutachten identifiziert bestehende Flexibilitätshemmnisse im Strommarkt- und Regulierungsdesign und zeigt Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf. So sollten beispielsweise der Stromgroßhandelsmarkt und die Regelenergiemärkte auf eine Weise gestaltet werden, dass erneuerbare Energien und flexible Nachfrager leichter an den Märkten teilnehmen können. Zudem sollten Erzeuger und Verbraucher die Preissignale der Märkte unverzerrt erhalten, wofür Umlagen und Entgelte entsprechend angepasst werden sollten. Als weiteren, wichtigen Bestandteil untersucht die Studie ergänzende Maßnahmen zur Absicherung der Stromversorgung.

„Viele Optimierungsmaßnahmen sind kurz- und mittelfristig umsetzbar. Sie sind unabhängig von grundsätzlichen Entscheidungen über das langfristige Marktdesign und können deshalb als No-Regret-Maßnahmen bezeichnet werden“, erklärt Dr. Marco Nicolosi, Geschäftsführer von Connect Energy Economics.

Die Studie „Optimierung des Strommarktdesigns“ ist ab sofort hier abrufbar.

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